Der Internet Explorer ist nach wie vor Zielscheibe für Malware-Produzenten.

Start- und Suchseiten werden entführt (Browser Hijacking), verstellt, verändert.

Browser Helper Objekte (BHO), im Oktober 1997, zusammen mit dem Internet Explorer Version 4, herausgegeben, um ihn zu verbessern, können von vielen Programmen installiert werden, ohne dass der User davon weiss. Ein BHO ist ein kleines Programm, das zusammen mit dem Internet Explorer gestartet wird. BHOs, die von Ad- und Spywareprogrammen installiert werden, beobachten das Verhalten des Users und senden Berichte an ihre Hersteller oder sie zeigen Werbebotschaften an. BHOs können nicht nur die Kontrolle über den Internet Explorer übernehmen, sie können auch die Kontrolle über den Rechner übernehmen.

Favoriten (Buchzeichen, Lesezeichen, Bookmarks) sind Links, die ein Browser auf Anweisung des Benutzers speichert. Es gibt aber Ad- und Spywareprogramme, die ganze Ordner mit neuen Favoriten auf dem betroffenen Rechner erstellen und dafür sorgen, dass der User diese neuen ungewünschten Webseiten besucht, um sich eventuell dort weiter zu infizieren und/oder weitere Malware herunterzuladen.

Eine Toolbar ist eine Symbolleiste, auch Werkzeugleiste oder Toolbox genannt, um Links zu Webseiten schnell und direkt aufrufen zu können. Werden diese Toolbars durch Malware erstellt, können sie den User erheblich stören, allein durch ihre Anwesenheit im Webbrowser.
Die hosts-Datei ist eine lokale Textdatei, welche der Zuordnung von Hostnamen und IP-Adressen dient. Unter Windows wird häufig von Malware versucht, die Datei so zu modifizieren, dass Benutzer auf gefälschte Onlinedienste gelockt werden. Mit diesem Trick kann etwa ein Benutzer auf eine gefälschte Online-Banking Seite umgeleitet werden (siehe Pharming).
Der Internet Explorer verfügt über Speicherordner, die ihn schneller machen sollen, die ihn aber auch gefährden. In diesen Speicherordnern (Cache, Cookies, Temporary Internet Files, History) werden alle Spuren der Aktionen des Users im Netz versammelt (Was ist ein Cookie? und Verlauf, Cache und Cookies). In den temporären Internetdateien findet sich auch Malware aller Art, die der Browser von all den Seiten mitnimmt, die besucht werden.

Browser Extensions sollen den Funktionsumfang des Browsers erweitern, aber auch sie können missbraucht werden.

Wer den Internet Explorer weiter verwenden will, trotz des allgemeinen Rats, ihn nur für die Windows Updates zu nehmen und zum surfen im Netz auf einen anderen, sicheren Browser umzusteigen Browser Security (de-en), sollte ihn beobachten, kontrollieren, sicher machen und damit sich, das eigene Surfverhalten und seinen Rechner schützen. Die Internet Explorer sollte sicher konfiguriert werden. Wie das geht, kann man hier nachlesen: Sicherheitseinstellungen. Abbildungen erleichtern dem User die Arbeit.

Darüberhinaus gibt es für Anwender der Betriebssysteme Windows 98/ME/2000/XP ein kleines Programm, mit dem man die Start- und Suchseiten, die BHO, die Favoriten, die Internet Explorer Toolbars und Extensions (Erweiterungen) sowie die Hosts Datei schützen und die Speicherordner leeren kann. Das Programm ist einfach in der Anwendung, nimmt wenig Raum in Anspruch (3066 kb) und ist kostenlos.

Es hat eine Menge Awards verdient und bekommen. Von den Snapfiles bekam es die Bewertung "Excellent".

Wir haben dieses Programm bereits in der Vorgängerversion vorgestellt und empfehlen nun die verbesserte und erweiterte Version 4.5.0 Build 471 des Browser Hijack Retaliator (http://www.zamaansoft.com/products/bhr/index.php) von Zamaan's Software.

Unsere bebilderte deutsche Anleitung
soll deutsch-sprachigen Usern die Anwendung
verdeutlichen und erleichtern
:


Browser Hijack Retaliator 4.5.0 Build 471

Awards verleihen wir nicht...
... aber wir bedanken uns im Namen unserer User bei

Zamaan
von
Zamaan's Software